HELLO! MY NAME IS

RIESENSEEKUH

DECKNAME

Stellersche Seekuh, Borkentier,
engl. Steller's Seacow, lat. Hydrodamalis gigas

AUSSEHEN

  • walzenförmig, dunkelbraun
  • winzige Ruderflossen, große gegabelte Schwanzflosse
  • bis zu 7,5 Meter lang und 9 Tonnen schwer
  • mehrere Zentimeter dicke, rindenartige Haut
    (deshalb auch Borkentier)
  • Zähne aufgrund der Ernährungsweise völlig zurückgebildet

VERHALTEN

  • trieb im Ozean, meist in küstennahen Seetangfeldern
  • ernährte sich ausschließlich von Algen und Seetang
  • langsamer Schwimmer, konnte wahrscheinlich nicht komplett abtauchen

LEBENSRAUM

  • früher an den Küsten des gesamten Nordpazifiks verbreitet,
    von Mexiko bis Japan
  • zuletzt nur noch in der Bering See

XTINCT SEIT

1768

LETZTE SICHTUNG

Beringinsel, Nordpazifik

GRUND DES AUSSTERBENS

Ihr Fleisch und Fett waren bei den Pelztierjägern, die auf der Beringinsel überwinterten, sehr beliebt. Da die Riesenseekuh nicht abtauchen und nur mit 3 km/h flüchten konnte, war sie eine leichte Beute. Außerdem wurde ihre Ernährungsgrundlage zerstört, da die Pelzjäger den Seeottern in der Bering See nachstellten, welche wiederum den Hauptnahrungskonkurrenten der Riesenseekuh, den Seeigel, fraßen. Die Bejagung und die massenhafte Vermehrung der Seeigel führten zusammen schließlich zur Ausrottung der größten Seekuh der Welt.

LINKS

LETZTER BEKANNTER AUFENTHALTSORT

WELTKARTE

AUGENZEUGENBERICHT

RIESENSEEKUH