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HAWAI'I MAMO

DECKNAME

Königskleidervogel, engl. Hawai'i Mamo, lat. Drepanis pacifica

AUSSEHEN

  • ca. 23 cm groß
  • sichelförmig gebogener Schnabel (zum Sammeln von Nektar)
  • schwarz glänzendes Gefieder
  • goldgelbe Federn an den Schultern sowie dem hinteren Rumpf und Schenkeln
  • Schnabel und Beine schwarz-bräunlich

VERHALTEN

  • schlürfte den Nektar aus langen, gebogenen Lobelien-Blüten
  • sein Ruf klang wie ein langes, klagendes Pfeifen
  • scheuer Vogel, war aber in Gefangenschaft leicht zu zähmen

LEBENSRAUM

  • einziges Vorkommen auf der Hauptinsel von Hawai'i
  • lebte ausschließlich im Wald, vor allem im Baumkronendach

XTINCT SEIT

1899

LETZTE SICHTUNG

bei Kaumana, Hawai'i

GRUND DES AUSSTERBENS

Der Mamo wurde wie viele andere Kleidervögel von den Hawai'ianischen Ureinwohnern wegen seiner bunten Federn gefangen. Die prächtigen goldgelben Federn des Mamos waren zur Herstellung von Federschmuck und Gewändern besonders bei Adeligen und Königen begehrt, deshalb "Königskleidervogel". Die Vögel ließen sich leicht durch Imitation ihrer Stimme anlocken und mit Schlingen, klebrigem Harz oder sogar mit bloßen Händen fangen. Bei der Ankunft der Europäer zählte der Mamo bereits zu den seltenen Vogelarten. Durch die fortwährende Ausbreitung der Zuckerrohr- und Ananasplantagen auf der Insel wurde zusätzlich der Lebensraum des Waldvogels zerstört. Eingeschleppte Krankheiten, wie die Vogelpocken, trugen ebenfalls zum Aussterben bei. Von den 34 Kleidervogelarten, die einst auf Hawai'i heimisch waren, wurden so bereits 13 ausgerottet; die übrigen sind momentan alle stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht.

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